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Nils-Levent Grün ist kein Koch, der Rezepte nur abarbeitet – er lebt Geschmack!

Mit jedem Bissen spürt man seine Handschrift: Nils-Levent Grün ist kein Koch, der Rezepte nur abarbeitet – er lebt Geschmack. Ob in Sterneküchen, Hotelrestaurants oder den exklusivsten Flughafen-Lounges, seine Leidenschaft für Kulinarik ist unverkennbar.

Präzision, Kreativität und Emotion verbinden sich in seinen Gerichten, gleichzeitig sucht er immer neue Herausforderungen. Wer ihn trifft, erfährt nicht nur, welche Klassiker auf den Teller kommen, sondern auch, wie Nils zu Hause am Monolith grillt, welche Tipps er Hobbygrillern gibt und wie sich Spitzenküche in einer Flughafen-Lounge umsetzen lässt.

Zwischen Gourmetküche und Systemgastronomie, Sternerestaurant und Flughafenlounge

Seit über 20 Jahren bewegt Nils-Levent Grün sich zwischen Gourmetküche und Systemgastronomie, Sternerestaurant und Flughafenlounge. Heute ist Nils Director Culinary & Product Development bei Feinkost Käfer und verantwortlich dafür, dass Gäste in den exklusivsten Lufthansa-Lounges in Frankfurt und Berlin vom Business-Frühstück bis zum Signature Dessert auf höchstem Niveau genießen. Für ihn ist Kochen mehr als Handwerk: Es ist Emotion, Präzision und pure Freude.

Sein Aufgabenfeld? Das gesamte kulinarische Produkt – von der ersten Idee bis zum fertigen Teller. „Ich bin für alles rund um Kulinarik verantwortlich. Vom ersten Gedanken bis zum fertigen Teller“, sagt er. Dazu gehört auch die Begleitung großer Ausschreibungen an Flughäfen, etwa in Berlin, wo der Käfer im November 2025 mit drei neuen Lounges startet. „Es gibt keine typischen Tage – jeder ist anders“, erzählt Nils. In bestimmten Phasen steht er selbst am Herd, entwickelt neue Gerichte oder schmeckt sie final ab. Auch für Kooperationen mit Gastköchen reist er regelmäßig: „Ich koche mit, halte die Rezepturen fest und dokumentiere alles.“ Im Alltag überwiegt die Konzeptionsarbeit, doch die Leidenschaft fürs Kochen bleibt zentral. „In der Küche zu stehen ist die Kür des Arbeitstages – das Schönste überhaupt.

Abends noch einmal am Herd zu stehen? Das entspannt mich total.“ Privat kocht und grillt Nils viel – oft gemeinsam mit der Familie. „Das ist mein Ausgleich, mein Glück.“

Ein beruflicher Weg voller Höhepunkte

Sein beruflicher Weg zeigt, wie konsequent er seine Leidenschaft verfolgt. Nach der Ausbildung wechselte er ins Maritim Airport Hotel Hannover – sein Einstieg in große Küchen. Es folgten Stationen im Hamburger Hotel Vier Jahreszeiten, erste Erfahrungen mit Sterneküche, und ein Aufenthalt in Bietigheim-Bissingen, wo er innerhalb von eineinhalb Jahren einen Michelin-Stern erkochte. Später übernahm er im Jumeirah Frankfurt die Gesamtverantwortung für die Hotelgastronomie. Auf Sylt entwickelte er während der Corona-Zeit nachhaltige Konzepte. Schließlich führte ihn sein Weg in die Flughafen-Gastronomie, wo er heute mit Herzblut tätig ist.

Die Bedingungen am Flughafen sind speziell: kleine Küchen, wenig Zeit, höchste Präzision. „Wir müssen effizient denken. Ich frage mich bei jedem Gericht: Was ist wirklich nötig, was ist nur Schmuck am Nachthemd?“ Sein Ziel: höchste Qualität in kürzester Zeit. „Unsere Gäste kommen nicht zu uns, um zu essen – sie fliegen. Wir sind Teil der Reisekette. Unser Job ist es, sie zu versüßen.“

Klassiker, Trends und Signature Dishes

Die Gäste sind anspruchsvoll: rund 85 Prozent Geschäftsreisende, meist Männer um die 50 Jahre. „Viele sehen wir öfter als ihre eigene Familie. Wir kennen ihre Vorlieben, sie kennen unsere Mitarbeiter beim Namen – das ist fast ein Stück Zuhause.“ Einige Gerichte sind Klassiker. Das Käfer-Schnitzel, perfekt in Butterschmalz gebacken, steht seit über 20 Jahren auf der Karte. „Das darf man nicht verändern – das ist Tradition.“

Beliebt sind auch Rinderfiletvariationen und die modern interpretierte Tom Kha Gai. Sein Signature Dish? Eine dekonstruierte Himbeertarte in Form einer Ente. „Das Gericht steht für Spaß, Stil und Handwerk.“ Trends beobachtet Nils gezielt. „Wir sind keine Trendsetter, wir greifen auf, was sich bewährt hat.“

Aktuell ist es das koreanisch inspirierte Egg Drop Sandwich – cremig, würzig und perfekt für Vielreisende, die vor dem Abflug noch ein besonderes Frühstück genießen wollen.

Leidenschaft trifft Privatleben: Grillen als Meditation

Privat zieht es Nils immer wieder an den Grill. „Grillen ist Meditation für mich. Ich liebe es, neue Aromen auszuprobieren, mit Rauch und Hitze zu spielen und zu sehen, wie ein einfaches Produkt sich verwandelt.“ Auf seinem Monolith Avantgarde testet er neue Ideen, die später auch in den Lounges landen könnten. Aktuell arbeitet er an einem „Sellerie-Schinken“ – langsam geräucherter Sellerie, hauchdünn geschnitten, mit Trüffel-Vinaigrette.

Sein wichtigster Tipp für Hobbygriller: Geduld. „Viele sind zu ungeduldig. Lieber langsam, mit Ruhe. Kochen ist kein Stress, sondern Genuss. Gib dem Produkt Zeit, entwickle Aromen, beobachte es – und dann genieße den Moment.“ Für Einsteiger empfiehlt er einfache Kombinationen: Fisch oder Gemüse auf Spießen direkt über der Glut, leicht geölt, ein bisschen Rauch – fertig ist ein intensives, aromatisches Gericht. „Man braucht keine Profi-Technik, nur ein bisschen Geduld und Freude am Prozess.“

Mit einem Lächeln sagt er: „Es gibt nichts Schöneres, als gemeinsam am Grill zu stehen, ein Glas Wein in der Hand, und zu sehen, wie sich alles entwickelt.“ Kochen ist für Nils nicht nur Beruf – es ist Leidenschaft, Lebensinhalt und Ausdruck seiner Persönlichkeit. „Ich brauche immer neue Herausforderungen. Genau das bietet mir mein Job: jeden Tag etwas anderes, immer wieder Neues, immer wieder Leidenschaft.“

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Nils-Levent Grün

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